Rezension
Sferics
Diese Rezension wurde von Wilhelm Lücken verfasst
und stammt aus dem MEMI-Archiv (1994–2005).
Für SPYRA gilt wohl: je schlichter die Covergestaltung, umso üppiger die Musik. Die neue CD Sferics trifft genau ins Schwarze. Ein gelungenes Werk, in dem sich Radiowellensalat wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht.
Es beginnt zur Einstimmung mit "Mechanic-Piano", wechselt über in das weiche, harmonische Titelstück "Sferics" und schreitet voran in wahre Leckerbissen der elektronischen Musik des Jahres 1998 ... das ruhige, bassbetonte "Interzen"... das schräge, perkussive "10-12 Meters" ... das fulminante, tanzbare "Gentle Machines"... das geniale, anfangs an Pink Floyds Another-Brick-in-the-Wall-erinnernde "Crossing the Channel" ... das abgedrehte "Vinyl vs Cards" mit verzerrtem Sprechgesang ... und zu guter Letzt wieder das melancholische Electric-Piano.
Der Spyra zeigt mit Sferics einmal mehr, daß man coole elektronische Musik mit Atmosphäre wie Naturgeräusche, Stimmen oder Radiogequietsche versehen darf, völlig unkitschig, einfach gut, weiter so.
Es beginnt zur Einstimmung mit "Mechanic-Piano", wechselt über in das weiche, harmonische Titelstück "Sferics" und schreitet voran in wahre Leckerbissen der elektronischen Musik des Jahres 1998 ... das ruhige, bassbetonte "Interzen"... das schräge, perkussive "10-12 Meters" ... das fulminante, tanzbare "Gentle Machines"... das geniale, anfangs an Pink Floyds Another-Brick-in-the-Wall-erinnernde "Crossing the Channel" ... das abgedrehte "Vinyl vs Cards" mit verzerrtem Sprechgesang ... und zu guter Letzt wieder das melancholische Electric-Piano.
Der Spyra zeigt mit Sferics einmal mehr, daß man coole elektronische Musik mit Atmosphäre wie Naturgeräusche, Stimmen oder Radiogequietsche versehen darf, völlig unkitschig, einfach gut, weiter so.