Rezension

Spirit Keepers

Jonn Serrie

1998 CD 0
Diese Rezension wurde von Wilhelm Lücken verfasst und stammt aus dem MEMI-Archiv (1994–2005).
Jonn Serrie, einer der bekannteren Space-Musiker, kehrt mit seinem neuen Album Spirit Keepers vom All zurück auf die Erde. Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich hier um die Kombination von Space-Music mit indianischer Tribal-Music. Eine einzigartige Verschmelzung und ein würdiger Nachfolger der kommerziell recht erfolgreichen CD von Sacred Spirits, Teil I.
Spirit Keepers beginnt mit fünf durchaus gefälligen Tracks, in denen die Native Tribal Instruments die Richtung der Rauchzeichen vorgeben. Zum Teil ungewöhnlich rhythmische Songs von Jonn Serrie, unterstützt von einheimischen Musikern wie John "Winterhawk" Johnson und Tom "Walks in Dreams" Goodman aus einem Indianercamp in den Georgia-Mountains/USA.
Im Laufe der CD gelangt Jonn Serrie immer tiefer in den Mythos dieser Kultur. Seine Vorliebe für warme, dichte, elegante Klangteppiche, vermischt mit den Tönen der Native American Flute ziehen den anspruchsvollen Hörer immer wieder in seinen Bann, und so schließt sich der Kreis auf einem meisterhaften Album. Geronimo is lost in Space.