Rezension
Lumia Nights
"Lumia Nights" heißt auch der erste Track. Auf breiten Flügeln schwebt
der Hörer durch die von Sternen beleuchtete Nacht, in Intervallen auf
und ab, im Vordergrund hält ein klassisches Pianospiel immer die
Balance.
Für Jonn-Serrie-Kenner ist Track 2 "Lovers in Motion" ungewöhnlich
rhythmisch.
"Tidepools" ist phänomenal. Der Bass tanzt auf der Linie. Die Percusions
sind wohldosiert. Auf einem atmosphärischem Klangteppich wird eine
grandiose Melodie getragen.
"Autumn Leaves" ist die Reinkarnation eines berühmten Jazz-Klassikers
aus dem Jahre 1947. Bei Jonn Serrie groovt der Track so brilliant, dass
es einem gute Laune macht.
"Strashower" ist ein Muss für gute HiFi-Anlagen in erhöhter Lautstärke,
weil dieser Song perfekten Cosmic-Chill bietet, und, man glaubt es kaum,
mit KS-typischen Spezial-Effekten versehen ist.
"Evening Shade" bietet ein ruhiges Intermezzo mit Piano und jazzigen
Flutes, geeignet für die verregneten Tage.
In "Deep Mystery" entfernen wir uns von der Erde in die Unendlichkeit
des Weltraums, eine spannende Reise voller Geheimnisse.
Auf "Lumakai" zeigt Mr. Serrie wieder mal sein breites Klangspektrum,
von düsterem Space- bis Native-Indian-Sound.
Mit "From Here to Eternity" endet das Album überraschend einfältig. Ein
Track, der die Stille hörbar macht, und Dankbarkeit an die Ewigkeit der
Natur zeigt.
Jonn Serrie macht Musik in einer eigenen Liga, Anspruch und Eleganz stehen an oberster Stelle. Wer im Besitz einer Dolby-Surround-Anlage ist, wird ein Fest für die Ohren erleben.